Abenteuer im Europapark, April 2013

Obwohl er nicht ganz zuende geschrieben ist kommt hier noch ein kleiner Bericht über unseren Familienausflug in den Europapark in den Osterferien 2013. Ursprünglich veröffentlicht auf meinem alten Blog „Freiheitaufvierraedern.blogspot“. Ich kopiere alle alten Berichte hier auf meine neue Blogplattform, die ich ab sofort regelmäßig pflegen will. Die alte Seite wird dann gelöscht, wenn alle Artikel umgezogen sind.
Zu mehr, als zwei Tagen Europapark
haben wir es in diesen Osterferien nicht gebracht, aber die waren
wirklich toll. Es war unser Erstes Mal dort und wir waren
entsprechend gespannt. Ein paar Vorurteile über große
Vergnügungsparks hatten wir ja, aber sie waren völlig unbegründet.
Der Europapark ist zwar groß und es gibt viele Attraktionen und
Fahrgeschäfte, aber es ist alles so liebevoll gemacht und in den großen Park mit seinen Länder-Themenbereichen eingebettet, dass man einfach von Anfang an nur Spaß hat.
Der zugehörige Wohnmobilstellplatz bzw. auch Campingplatz (Auch Wohnwagen dürfen hier stehen) war schnell gefunden, es ist ein großer Parkplatz, Strom ist im Preis von 22 EUR pro Nacht und 6 EUR pro Tag enthalten. Am Platz sind saubere und schöne Waschräume mit Duschen und WCs vorhanden, ein Restaurant und ein Kiosk. Im Sommer ist ein Badesee gleich nebendran.
Zum Park verkehrt ein Zubringer, der gleich die erste Attraktion darstellt: eine Art Zug auf Rädern, bestehend aus mehreren runden Kabinen, die aus einer Gondelbahn stammen könnten. Der Zubringer verkehrt morgens und abends auf der ca. 1 km langen Strecke zwischen Camping Resort und Parkeingang. Jeder kann mit fahren, es kostet nichts.
Zwei Tage genügen zwar nicht um alles zu sehen und zu machen, was geboten ist, aber es gibt ja auch Vieles, was für uns nicht in Frage kam, vor allem die ganzen Achterbahnen – bei einigen kann man kaum (weil zu halsbrecherisch) oder gar nicht (weil im Dunkeln) zuschauen, geschweige denn mitfahren! Naja, unser Jüngster wäre bis auf eine mit jeder gefahren, aber er darf ja noch nicht alleine… So hat er es nur geschafft, für den Alpenexpress,
und die Riesenwasserrutsche Atlantica Super Splash Mitfaher zu finden. Ich wars übrigens nicht, ich hab Fotos gemacht und hatte jede Menge Hochachtung vor meinem kleinen mutigen Sprössling und seinem Papa. Sie mussten sogar ein zweites Mal fahren, so viel Spaß machte es anscheinend. Das Schlimmste war wohl das Stück zwischen dem Hochfahren und dem Runterrutschen, denn da fährt man rückwärts… brrr.
Begonnen haben wir aber ganz allmählich und gemächlich mit einer Fahrt mit dem Panorama-Express, dem ältesten und gemütlichsten Zug, der durch den Park fährt. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, war er gerade richtig.
Danach ließen wir uns im deutschen Parkbereich sanft von kleinen Booten durch das Reich der Elfen schaukeln um dann schnell nach Italien zu wechseln, wo das Volo da Vinci, eine hängende Schwebebahn auf uns wartete. Durch Pedale konnte man die Geschwindigkeit leicht erhöhen.
Wieder zurück auf dem Boden kam wieder das Element Wasser dran: die Marionetten-Boote, sehr liebevoll gemacht!
Etwas mehr selbst zu tun gab es für die Kinder im großen Riesen-Rutschen-Labyrinth und auf dem Wikinger-Kletterboot, beide in der „Welt der Kinder“.

Natürlich haben wir auch die Fahrt ganz nach oben gewagt, auf den hohen Turm, der den Europapark schon von Ferne erkennen läßt:

Die Kanzel, in der man bequem auf einer Rundbank hinter Glas sitzen kann fährt einen sicher nach oben und dreht sich sanft, so dass man einen wirklich schönen Rundblick genießen kann.

Mittagessen gabs in „Italien“, natürlich Pizza. Und zur Erholung haben wir uns auch noch den 4 D – Film im Kino angesehen. Was 4 D ist, weiß ich jetzt, es ist lustig. Auch so kann man Achterbahn fahren, fast wie echt,  mit Fahrtwind!

Nun wollten die Kinder unbedingt Kettenkarussell fahren, also liefen wir nach „Österreich“, durch Grimms Märchenwald, der unsere Kinder nicht im Geringsten interessierte, das ist vorbei! Aber für Kleinere ist das wunderschön gemacht und riesengroß!

Hier gab es nun so einiges für uns, erst mal eine feuchtfröhliche Fahrt mit der Tiroler Wildwasserbahn zur Einstimmung auf größere Abenteuer, die dann, wie oben erwähnt später kamen.

Dann zog uns das Abenteuerland an, ein großer Weiher, auf dem man Floss fahren und mit einem Mini-Raddampfer schippern kann.

Vorallem letzteres ist etwas für Jungs im Grundschulaltern, denn man kann mit Wasserkanonen schießen. Pumpen muss man aber auch, das ist dann auch schon mal Elternarbeit… Nochmal! hieß es dann auch gleich, nachdem wir wieder angekommen waren. Aber wir wollten ja alles sehen und zogen weiter ins nahe „Spanien“, gleich neben „Österreich“ gelegen, das gibt es auch nur im Europapark.

Spanien ist sehr schön, die Illusion ist fast perfekt. Zwei flotte Karussels gibt es am Anfang, einen Wasserspielplatz und dann die große Arena mit der Pferde-Stuntshow. Haben wir uns gespart, aber die ist sicher ein Highlight im Park. Nächstes Mal vielleicht.

Nach oben beschriebener Wasserspaßfahrt in Portugal auf der großen Atlantica Super Splash switchten wir dann mal eben rüber nach „Island“, um dort an einer Walewatching-Tour teil zu nehmen. Die Boote waren wieder mit Wasserkanonen bestückt, nur konnte man hier die Nachbarboote bzw. deren Passagiere wirklich treffen. Im Sommer sicher eine schöne Erfrischung, bei unseren einstelligen Temperaturen war ich dagegen froh über meine Jacke mit Kapuze.

Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Europapark-Express bis nach „Griechenland“ wo wir endlich die Attraktion „Abenteuer Atlantis“ fanden. Das klang nicht nur vielversprechend auf der Internetseite, das war wirklich schön! Eine Fahrt durch eine Grotte mit in Schwarzlicht getauchter neonleuchtender Unterwasserwelt. Am Fahrzeug war eine Laserpistole befestigt, mit der man auf Lichtpunkte zielen konnte, die überall angebracht waren. Traf man, bekam man Punkte. Zwischendurch drehen sich die Gondeln ein wenig, dass man nicht zu zielsicher wird, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, macht das wirklich Spaß und wir haben auf einigen Fahrten richtig Ehrgeiz entwickelt. Naja, solche „Ballerspiele“ waren nur was für die Jungs und Mama… so ist das bei uns ;-).

Eine Überraschung gab es dann noch mit dem „Fluch der Kassandra“, ein Fahrgeschäft, das von außen nicht verriet, worum es sich handelte. So war ich denn doch etwas nervös und als ich scheinbar mit samt der Bank auf der ich saß begann, auf dem Kopf zu stehen wurde mir sehr mulmig. Ich musste die Augen schließen, und da merkte ich erst, dass es nur eine Illusion war. Die Sitze bewegen sich nur ein wenig, wie auf einer Schaukel, aber der ganze Raum dreht sich mit großer Geschwindigkeit um einen herum. Huh… aber mit der Zeit war es dann doch richtig klasse und ich musste noch mal rein, diesmal ohne Angst. Griechenland bekommt von mir ebenfalls volle Punktzahl!

 

Hier endet leider mein Bericht aus 2013 und meine Erinnerung ist nicht mehr gut genug um ihn zu vollenden, stattdessen stelle ich noch ein paar Fotos ein, die den weiteren Verlauf unseres Aufenthaltes visuell schildern. Durch Anklicken lassen sie sich vergrößern.

Viel Spaß,

Die Welt ist bunt!

Annette


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