Languedoc-Roussillion und Pyrenäenvorland – Wohnmobilreise durch Südfrankreich an Ostern 2016 (2): Carcassonne

Tag 6, 24.3.2016

In Carcassonne steuerten wir den städtischen Campingplatz an, es war wieder mal Zeit für eine Dusche und etwas Comfort.

Er ist stadtnah und trotzdem ruhig und grün, gepflegt und sauber, absolut zu empfehlen. Etwas lachen mussten wir allerdings über dieses Blatt, das wir an der Rezeption bekamen, ich weiß nicht ob es wirklich zur Sicherheit beiträgt oder alles noch schlimmer macht:

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Wir hatten Glück, es blieb trocken und wir mussten nicht Google bemühen, um das Ganze ins Französische zurück zu übersetzen, wo wir es sicher besser verstanden hätten.

Der Weg vom Campingplatz in die so berühmte Altstadt ist nicht lang, ein schöner Spaziergang entlang des so gefährlichen Flüsschens Aude, den wir sehr genossen, denn es war nun so weit südlich und etwas tiefer gelegen auch für uns endlich richtig Frühling geworden.

Bilder vom Spaziergang:

Sehr gefreut habe ich mich auch über den ersten Giersch des Jahres, ein Wildkraut, das man sehr gut essen kann, als oder im Salat, am besten im grünen Smoothie. Mit Löwenzahn und Brennessel zusammen ist der Giersch nicht nur unser gesündestes „Unkraut“, sondern gehört auch zu den am weitesten verbreiteten:wp_20160324_17_45_31_pro

Nun aber zu unserem Erlebnis der größten, noch erhaltenen mittelalterlichen Burganlage Europas, die eigentlich ein von einer Doppelmauer umgebenes mittelalterliches Dorf ist. Nur von weitem wirkt sie wie eine normale Burg:

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Von oben gesehen sieht man, dass es sich eigentlich um ein mittelalterliches Städtchen handelt:

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Wir betraten die Anlage durch die Porte d’Aude und machten erst mal eine Runde zwischen beiden Mauern um die Anlage herum. Teilweise kann man auch auf der Außenmauer selbst laufen bzw. und es bieten sich immer wieder tolle Ausblicke:

Beim Eintreten ins Innere der Cité, der Altstadt von Carcassonne, werden wir erst mal von Menschenmassen erschlagen – kein Wunder dass wir hier nicht alleine sind, denn es ist so mittelalterlich-idyllisch hier, so unzerstört, nur getrübt von etwas zu vielen Souvenirläden. Aber das kennt man ja auch von woanders. Die Kinder und ich machen das beste daraus und suchen nach hübschen Andenken und Mitbringseln für die Freunde daheim. Ein Essen in einem der vielen Restaurants hätte den Besuch noch abgerundet, einen Abend in den Mauern von Carcassonne zu verbringen ist sicher sehr romantisch.

Gut gefallen hat mir auch die recht große Kathedrale innerhalb der Mauern, die Basilique Saint Nazaire. Sie hat sehr schöne bunte Fenster:

Zum Schluss noch ein paar optische Eindrücke aus den zahlreichen Süßigkeitenläden in der Stadt – bis auf ein kleines Stück Schokolade für alle haben wir uns zurückgehalten – aber schön sah es schon aus, vor allem die nostalgischen Dosen haben es mir angetan:

Am nächsten Tag ging es dann schon wieder weiter – aber davon im nächsten Post.

Annette – das Leben ist bunt!


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