Nachtrag: Frohes Neues Jahr! Jahresrückblick 2017

Folgenden Blogartikel habe ich gerade in meinen Entwürfen gefunden und möchte ihn, etwas spät, nun doch noch teilen, denn ich kann ihn nach wie vor so unterschreiben:

verfasst im Januar 2018:

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gutes und Frohes Neues Jahr 2018. Das vergangene Jahr war ein sehr abwechslungsreiches für mich und meine Familie, wir waren so viel unterwegs wie noch nie und auch sonst war es ein gutes Jahr – für unsere Verhältnisse und unsere Situation jedenfalls.

Folgende Reisen, Kurztrips und Ausflüge haben wir unternommen:

  1. Januar: Prag über Silvester, z.T. zusammen mit meiner Schwester, Unterkunft über Airbnb

2. Amsterdam über Karneval, Unterkunft über Airbnb. Diese Kurzreise habe ich hier auf diesem Blog bereits ausführlich beschrieben, klicken Sie auf die Überschrift.

3. 9 Tage Mallorca im März, ohne meine Familie, dafür zusammen mit meiner Schwester. Die Unterkunft, die ich über Airbnb gebucht habe, war besonders schön.

4. In den Osterferien haben wir wieder unser Wohnmobil flott gemacht und sind durch Südtirol gereist. Die ausführliche Beschreibung des ersten und zweiten Teils ist schon hier im Blog zu finden.

5. Das Frühjahr und der Frühsommer lockte uns immer wieder auf einen Campingplatz in der Eifel, wo ich inzwischen eine Dauercampingparzelle habe, einen gemütlichen Wohnwagen mit festem Vorzelt und die schönste Natur vor der Haustür. So oft es geht, fliehe ich dorthin aus dem Kleinstadtmief. Spazierengehen, Wildkräutersammeln und das Schwimmen in einem der Maare der Vulkaneifel oder Fahrradfahren auf dem Maare-Mosel-Radweg werden mir noch nicht langweilig und ich werde diese Ausstiegsmöglichkeit mit Freude auch 2018 beibehalten. Die gute Energie der Vulkaneifel und das einfache Leben in der Natur machen mich glücklich… selbst wenn ich ab und zu alleine dort bin, das nütze ich zum ungestörten Lesen, Hören und Häkeln sowie zum Meditieren. Es klärt mich irgendwie…

6. In den Sommerferien ging es ab der zweiten Woche wieder mit dem Wohnmobil in den Norden, die dänischen Inseln, vorallem Møn waren unser Ziel. Ausführlich beschreiben werde ich diese vielleicht noch demnächst.

7. Nach den zwei Wochen mit der Familie wollte ich eigentlich noch eine Woche mit meiner Schwester im Wohnmobil nach Tschechien fahren, doch da kam was dazwischen – deshalb verbrachten die Kinder und ich diese Zeit dann doch im Haus meiner Eltern und bei meiner Schwester in Oberfranken. Auch diese Sommertage waren abwechslungsreich, daheim ist es doch immer wieder schön… und auch die Kinder lieben es, bei den Großeltern zu sein.

8. Die größte Reise des Jahres, die einzige Flugreise, die wir uns mittlerweile einmal im Jahr gönnen, führte uns dieses Jahr in den Herbstferien für zwei Wochen auf die Kanaren: Teneriffa war eine tolle Erfahrung! Der erste Teil ist bereits hier im Blog online.

9. Zum Jahresabschluss haben wir 2017 unseren ersten richtigen Skiurlaub geplant – der Arber im Bayerischen Wald wurde uns als schneesicher und geeignet für Anfänger empfohlen. Unsere Kinder lernten nun endlich mal Skifahren und das gemeinsame Skifahren – auch wir genossen es nach 13 Jahren Pause wieder sehr und haben es nicht verlernt – war ein ganz neues und sehr schönes Familienerlebnis. Untergekommen waren wir in einer sehr schlichten Ferienwohnung in Lam.

Nicht erfüllen konnte ich letztes Jahr meinen Vorsatz, diesen Blog regelmäßig zu führen und vielleicht noch andere Themen auf zu nehmen. Vielleicht ändert sich das 2018, da kann ich aber nichts versprechen.

Bisher war dies nur ein Reiseblog, ich habe einfach immer das Problem, dass ich als vielseitig interessierte und begabte Person (sog. Scannerpersönlichkeit) so viele Themen gleichzeitig im Kopf habe, dass es mir schwer fällt, ein Thema heraus zu kristallisieren und mich so intensiv darüber zu informieren, dass ich einen guten Text dazu schreiben könnte. Bzw. es ist in dem Moment, in dem ich es durchdrungen habe schon nicht mehr interessant – das nächste muss her…

Deshalb hier ein kleiner Überblick über Dinge, die mich 2017 beschäftigt und interessiert haben:

Dieses Jahr war ab Juni z.B. das Häkeln komplexer und sehr großer Musterwohndecken ein Hauptbeschäftigungsfeld von mir

– parallel dazu habe ich mich aber auch mit folgenden Themen beschäftigt:

  • Virtual reality Brillen und das Ansehen dreidimensionaler Filme mit dem Smartphone (hey, ich bin über den Bryce Canyon geflogen und auf großen Achterbahnen gefahren, das war toll… und fast völlig kostenlos (-;)
  • Spanisch lernen mit Babbel – O.K., ich habs versucht, bin nicht weit gekommen, aber das immer wieder… und ich werde nicht aufgeben!
  • Das Herstellen von Glasperlen am Gasbrenner und die Vermittlung von Anfängerwissen darüber in Gruppenkursen und Einzelkursen am Hunsrückhaus am Erbeskopf
  • Die rohköstliche Ernährung mit Wildkräutern aus der Natur, auch hierüber habe ich im Frühjahr mehrere Kurse am Hunsrückhaus gegeben, die auf sehr positive Resonanz gestoßen sind.
  • Spirituelles Erwachen und Erleuchtung – hierzu habe ich mir ungezählte Stunden Videomaterial und Bücher zu Gemüte geführt, erleuchtet bin ich dadurch noch nicht, aber ich weiß jetzt so ziemlich alles darüber und gehe schon seit Jahren einer meditativen spirituellen Praxis nach, die mich persönlich schon sehr viel weiter gebracht hat – besonders im Bezug auf meine Ängste, speziell die vor dem Tod.
  • Klarträumen und Astralreisen. Leider ist es nur bei der Theorie geblieben und ein paar sehr kurzen Klarträumen. Aber es sind zwei verwandte super interessante und spannende Themen, denen ich sicher noch irgendwann einmal weiter nachgehen werde.
  • Nahtodeserfahrungen: was ich hierzu lesen oder ansehen kann, das verschlinge ich, für mich eines der wichtigsten und interessantesten Themen der letzten Jahre.
  • Das Thema Hochsensibilität ist für mich eigentlich schon durch, ich weiß, dass ich es bin, was es ist und wie es sich auf mich auswirkt – ich weiß nun warum ich anders bin als so viele andere und warum und dass ich nicht die einzige bin. Mich deshalb als etwas Besseres zu fühlen ist nun auch schon wieder vorbei – letztendlich hilft es einem in dieser Welt nicht viel, denn in erster Linie hat man es schwerer, fühlt sich oft missverstanden und wird häufig abgelehnt.
  • Entwicklungstraumata als weitere Erklärung für mein empfindsames Nervensystem zu erkennen und die Beschäftigung damit haben mich auch nicht viel weiter gebracht, meiner Ansicht nach sind Hochsensible einfach leichter traumatisierbar, so dass es auch durch weniger dramatische Erziehungsfehler wie etwa Schreien lassen oder Anschreien oder Erlebnisse wie Mobbing oder ungerechte Behandlung durch andere bereits zu Traumatisierungen kommen kann, die das Kind und den Erwachsenen in seinem Leben einschränken und behindern. Sie sind nur schwer zu heilen, aber es hilft, darüber Bescheid zu wissen, was sich im Körper bzw. Nervensystem dadurch verändert, warum man so leicht aus dem Gleichgewicht gerät… der spirituelle Weg, den ich gehe ist mir auch hierbei die größte und wirksamste Hilfe.
  • Schwimmen – ist einfach mein Sport und ich bin froh, dass ich es wieder mehrmals die Woche betreibe – einfach weil ich mich besser fühle!
  • Galvanischer Heilstrom – eine Wellness und Heilmethode für viele verschiedene Beschwerden. Seit ich das Gerät im November gekauft habe, leite ich mehrmals täglich ganz leichten Wechselstrom durch meinen Körper, wodurch sich mein Wohlbefinden verbessert und mein Energielevel ansteigt – es handelt sich um eine Tankstelle für Lebensenergie.
  • Ich habe aus meinen Bildern zahlreiche Kalender und Bücher zusammengestellt, dazu nutze ich Cewe-Fotobuch-Software. Jedes Jahr entstehen so wieder schöne Geschenke und Erinnerungen.

Sicher ist das noch nicht alles und einen Haushalt habe ich ja auch noch, aber ich hoffe, dass ich hiermit allen demonstrieren kann, die glauben, dass jemand, der – in meinem Fall übrigens völlig freiwillig – nicht arbeiten geht, nur zuhause sitzt und „nichts tut“, wie ich es mir dieses Jahr einmal anhören musste, dass das in meinem Fall keineswegs so ist. O.K., bei vielen meiner Tätigkeiten sitze ich, soweit ist es richtig, aber mit dem, was unsichtbar in meinem Geist vor sich geht, kann ich es bestimmt mit jedem aufnehmen, der den ganzen Tag im Büro „sitzt“. Ich weigere mich, mich deshalb minderwertig zu fühlen, im Gegenteil, ich verzichte ganz bewusst auf ein Einkommen, lebe einfach und ohne großen Luxus, reise möglichst günstig, daraus kann man auch einen Sport machen – und dafür gehe ich meinen Interessen nach. So bin ich definitiv glücklicher, als wenn ich den ganzen Tag für irgendeinen Chef arbeiten müsste oder gar in der Fabrik malochen müsste wie besagte Dame, von der ich mir anhören musste, ich würde „nichts tun“. Ich brauche keinen perfekten Haushalt, kein Ambiente wie in einem Möbelhaus, mir tun Kinder leid, die in so einer kalten und leeren Umgebung aufwachsen müssen. Bei uns ist es vielleicht chaotisch und nicht immer sauber, aber dafür haben wir Zeit für unsere Kinder und ich bin zumindest einigermaßen ausgeglichen, weil ich meinen Interessen nachgehen kann und einfach ein Gefühl von Freiheit habe – für mich eigentlich unbezahlbar. Ich habe bereits erlebt, wie es mir geht, wenn ich Vollzeit arbeite, ich sterbe innerlich und werde depressiv, wenn ich nicht raus komme, wie in den ersten Jahren, als die Kinder klein waren. Mein Leben ist so, wie es jetzt ist, so viel besser und ich möchte nicht mehr tauschen – jetzt muss ich nur noch lernen, mir die Schuhe all der Menschen nicht mehr an zu ziehen, die etwas an mir oder meiner/unserer Art zu leben auszusetzen haben. Letztendlich ist doch auch viel Neid dabei – besonders wenn sie dann sehen, dass unsere Art zu leben letztendlich doch nicht so falsch sein kann – denn zwei Kinder, die klug, ausgeglichen, liebevoll und glücklich sind, die erfolgreich in der Schule sind und viele Freunde haben, die man einfach gern haben muss, sind das Produkt von Eltern, die ihr eigenes Leben leben, nicht das von anderen!

Auf ein gutes Neues, bald gibt es wieder Blogartikel, ich habe mich gerade warm geschrieben…

Annette


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