Englandreise im Sommer 2018: 1. Cornwall: Tintagle und Boscastle (Tag 5)

Tag 5: Tintagel und Boscastle

Hier das Video zu diesem erlebnisreichen 5. Tag.

(Folgt noch nach)

Dieses Mal habe ich den folgenden Text auf das Video gesprochen:

An Tag 5 unserer Cornwallreise besuchten wir den kleinen Ort Tintagel, der berühmt ist für seine Burgruine, die etwas abseits davon unten am Meer liegt. Es handelt sich um die berühmteste Burgruine Englands, da sie angeblich der Geburtsort des legendären King Arthur – deutsch: König Artus – sein soll. Der Ort, der ursprünglich Travena hieß, benannte sich schon anno 1900 in Tintagel um und seitdem reißen die Touristenströme nicht ab, obwohl es überhaupt nicht belegt ist, dass es einen König Artus wirklich gegeben hat. Der Attraktivität dieses Ortes tut das aber überhaupt keinen Abbruch, denn allein wegen der Lage lohnt es sich, die Burg zu besichtigen.

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Nach einem viertelstündigen Spaziergang erreicht man das Meer.

Hier gibt es einen kleinen Strand, von dem aus man die Merlin’s Cove, die Merlinshöhle betreten kann, unsere Kinder ließen sich das nicht nehmen und berichteten, dass es sich um einen Durchgang durch den Felsen handelt, durch den man auf die andere Seite gelangen kann.

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Mehrere Aussichtspunkte erschließen diesen wunderschönen Ort, von denen man einen tollen Blick auf die gesamte Bucht hat.

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Wenn man nun Eintritt bezahlt hat, kann man über eine Brücke und einen steilen Pfad mit vielen Stufen den auf einem Inselfelsen gelegenen Hauptteil der Burg erreichen.

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Hier finden sich noch viele Mauerreste der schon 1145 angelegten Burg, mit einem Audioguide kann man sich alles genau erklären lassen.

Mir haben vor allem die Ausblicke von hier oben gut gefallen, hinüber auf den Ort Tintagel und das große markante burgartige Gebäude, in dem ein Hotel untergebracht ist und von noch etwa weiter oben auch wieder hinunter auf die Bucht mit den weißen Gebäuden, dem Informationszentrum mit Shop und Café.

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Noch weiter oben auf dem Plateau kann man weit die Küste entlang schauen, keine Umzäunung stört den Weitblick und wenn man Glück hat, bereichern ein paar Möwen das Fotomotiv.

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Quert man das Plateau kann man auf der anderen Seite der Insel ebenfalls weit die Küste entlang blicken.

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Hier oben ist das Plateau kahl, es gibt keine Mauerreste mehr, dafür aber ziert seit ein paar Jahren eine moderne Bronzestatue diesen großen Platz, die das begehrteste Fotomotiv hier oben ist. Jeder läßt sich mit King Arthur fotografieren und es ist gar nicht so einfach, sie einmal ohne Menschen abzulichten.

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Wir genießen noch ausgiebig die weiten Ausblicke, gehen dann den ganzen Weg wieder zurück, die Stufen hinunter und über die Brücke. Es gibt noch einen zweiten Burgteil, der auf dem Festland liegt, am Kartenhäuschen muss man wieder steil hinauf steigen, um ihn zu erreichen.

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Später sind wir dann noch ein Stück den Küstenwanderweg entlang gelaufen, bis zu der von weiten sichtbaren alten Kirche von Tintagel. Die Blicke Zurück auf den Inselberg und hinunter auf die rauhe See lohnen diesen Abstecher.

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Auch die Kirche selbst ist zusammen mit dem dazugehörigen Friedhof einen Besuch wert, die alten Grabsteine und Kreuze geben mit ihr zusammen ein schönes Fotomotiv ab.

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Von dort aus sind wir dann direkt zurück in den Ort gewandert, vorbei an alten Steinhäusern, die zusammen mit den blühenden Hortensiensträuchern und anderem Blumenschmuck davor sehr schön anzusehen sind.

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Wieder im Ortszentrum angekommen sehen wir uns dann noch einmal genauer die zweite Attraktion des Ortes an, das uralte Postgebäude aus dem 14. Jahrhundert.

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Heute boten dort die Frauen des Dorfes selbst hergestellte Waren und Cream Tea an. Leider waren wir etwas spät dran und bekamen nur noch einen Cream Tea to go.

Den nahmen wir mit zu unsere nächsten Ziel, dem Hafenörtchen Boscastle, das malerisch in einem schmalen Tal liegt, das zwischen Felsen ins Meer mündet. Der Ort, der früher auch mal als Schmugglerhafen diente, ist heute eher ein großes Freilichtmuseum, die meist weißgetünchten Steinhäuser enthalten meistens Läden oder dienen als Gaststätten oder Ferienwohnungen.

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Eine Töpferei gibt es, in der man sehr schöne Tonwaren einkaufen kann. In einem großen alten Gebäude, ganz vorne am Hafen ist sogar eine Jugendherberge untergebracht.

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Im kleinen Hafenbereich, der nur von einer Felsbarriere vom offenen Meer getrennt ist, herrschte mal wieder Ebbe.

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Wir kletterten auf die Felsen mit Blick aufs Meer und nahmen dort die Scones (Hefebrötchen) mit clotted cream (sehr fest geschlagene Sahne) zu uns, die zusammen mit schwarzem Tee als „Cream Tee“ zu Cornwall gehören, wie die Pizza zu Italien.

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Auf dem Rückweg durch den Ort war die Sonne schon fast verschwunden, aber die wunderschönen Hortensienbüsche vor einem hier so typischen Steinhaus musste ich dann doch noch fotografieren.

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Vorbei am größten Hotel im Ort ging es dann wieder heimwärts.

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Am Mobilheim angekommen genossen wir auch an diesem Abend wieder den schönen Sonnenuntergang.

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Tag 5 war einer meiner Lieblingstage der ganzen Reise: obwohl ich hier schon mal war, war das Wiederkommen so viel schöner, als das erste Mal, als mein Mann und ich hier mit dem Rucksack unterwegs waren. Denn wir haben jetzt unsere Kinder, das größte Glück, das mir im Leben passiert ist, und das alles noch mal durch ihre Augen zu sehen ist das Größte…

Bis zum nächsten Tag, liebe Grüße,

Annette


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