Englandreise im Sommer 2018: 1. Cornwall: Land’s End und das Minack theatre (Tag 4)

Nachtrag:

Tag 4: Eine kleine Wanderung von Sennen Cove nach Land’s End und die Besichtigung des Minack Theatre, ein Freilichttheater direkt an der Steilküste

Hier ein paar bewegte Bilder von diesem Tag als YouTube-Video mit Untertiteln:

Wir fuhren für den Besuch von Land’s End, dem westlichsten Punkt Englands, nach Sennen Cove, einen Hafenort wenige Kilometer nördlich der Landmarke, die vor allem wegen ihrer geographischen Lage ein touristisches Highlight ist, weniger, weil es dort landschaftlich so außergewöhnlich schön wäre. Trotzdem, es gehört einfach zu einer Cornwall-Reise dazu, dort gewesen zu sein und verbunden mit einer Wanderung auf dem Coast Past, an den Klippen entlang ist es auch wirklich ein schöner Ausflug, wenn es auch grandiosere Küstenabschnitte in Cornwall gibt. Das Vergnügungszentrum bei Land’s End kann man getrost vergessen, das Ziel unserer Wanderung  ist deshalb der Aussichtspunkt und das kleine Café und Souvenierlädchen auf den Klippen.

In Sennen Cove gibt es mehrere Parkplätze, wir nehmen gleich den ersten, am Ortseingang rechts der Straße, einen riesigen bewachsenen Sandplatz hoch über dem Meer. Der ist zwar auch gebührenpflichtig, aber bezahlbar. Von dort aus gelangen wir über die Maria’s Lane, die gegenüber, auf der anderen Seite der Hauptstraße abgeht aus dem Ort und können nun schon die großen Gebäude des Land’s End Besucherzentrums in der Ferne erkennen.

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Der Fußweg führt durch die Heidelandschaft, irgendwann kann man dann von ihm aus rechts abzweigen und gelangt hinüber zum Coast Path, der direkt an der Steilküste entlang verläuft und weitaus mehr begangen ist, als die Abkürzung, die wir gewählt haben. (wenn man unten im Hafenbereich von Sennen Cove parkt, kann man gleich auf den Küstenpfad gelangen, muss auf ihm dann aber erst noch hoch auf die Steilküste hinauf steigen. Unsere Variante der Wanderung verlief dagegen vollkommen eben und war deshalb sicher deutlich kürzer).

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An der Steilküste, etwas abseits vom Weg haben wir dann erst mal unsere Mittagspause gemacht, die Felsen und der Blick von dort luden sehr dazu ein:

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Danach ging es dann weiter auf dem nun sehr frequentierten Weg zum Aussichtspunkt am westlichsten Punkt Englands. Hier steht auch „The first and the last House“, heute ein Café und Souvenirladen.

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Der Coast Path bei Land’s End ist stark begangen
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Die Landmarke auf den Felsen im Meer symbolisiert das eigentliche „Land’s End“
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The first and the las house, Land’s End, Cornwall, Great Britain

Der Rückweg erfolgte dann auf genau dem selben Weg.

Wir wollten nun noch beim nicht allzu weit weg gelegenen Freilichttheater „Minack theatre“ vorbei schauen, das uns auf unserer Wanderung auf dem Coast Path vor vielen Jahren schon ganz außerordentlich gut gefallen hat.

Der Weg dorthin führte uns von Sennen Cove wieder zurück auf die A30, der wir nun nach Süden folgten, bis die B3315 bei Trevescan abzweigte und hielten uns dann an die Beschilderung bis Porthcurno, wo  das Minack Theatre etwas außerhalb an der Steilküste liegt. Schon am ersten großen Parkplatz wurden wir allerdings aufgehalten und uns wurde mitgeteilt, dass wir hier parkten müssten, weil gerade ein Vorstellung im Theater läuft und die Plätze direkt am Theater belegt sind. Gekostet hat der Parkplatz trotzdem ganze 5 Pfund. Da wir schon mal hier waren, haben wir trotzdem die Gelegenheit genutzt, wenigstens von oben in das Theater hinein zu sehen, für ein Pfund konnte man einen balkonähnlichen Aussichtsplatz betreten und ein paar Minuten auf die Bühne und die Zuschauerränge hinunter zu schauen. Es gab gerade eine Oper, die man natürlich auch hier oben noch gut hörte.

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Wie toll die Lage hier ist, sieht man, wenn die Kamera einmal um 90 Grad nach links schwenkt: hier gibt es die vielleicht schönsten Strände Cornwalls, sicher nicht so leicht erreichbar…

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Wenn keine Vorstellung ist, kann man das Theater natürlich besichtigen, in den Steingebäuden auf dem Foto befindet sich auch eine interessante Ausstellung zum Bau des Theaters, das von einer einzigen theaterbegeisterten Frau über 50 Jahr eigenhändig in die Felsen gehauen und gemauert wurde. Vorbild war ein griechisches Amphitheater. Es wurde 1932 eröffnet.

Sehr schön ist auch die Anlage im Eingangsbereich mit ihrer mediterranen Vegetation:

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Vom Theater aus sind wir dann noch ein Stück den Coast Path entlang gelaufen bis zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem man gut sehen kann, wie das Theater wie ein Schwalbennest am Steilhang hängt:

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An diesem Platz haben wir eine ganze Weile gelagert und noch einen Nachmittagsimbiss genossen, die Kinder konnten auf den Felsen herum klettern und an dem Ausblick konnte man sich gar nicht satt sehen.

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Damit endet der Bericht von Tag 4, denn schon während unserer Fahrt zurück zum Mobilheim schlug das Wetter um und es regnete zum ersten Mal richtig ausgiebig – das Land konnte es gebrauchen!

Tschüß, bis zum nächsten Mal, Annette

 


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